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Sonnenschutz & After-Sun: Richtige Hautpflege vor und nach der Sonne

Die Sonne schenkt Leben. Ihr Licht und ihre Wärme bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, unterstützen den natürlichen Rhythmus unseres Körpers und schenken uns ein Gefühl von Freude und Freiheit. Obwohl sie für unsere Gesundheit wichtig ist, kann zu viel Sonne der Haut erheblich schaden. Schon ein Nachmittag im Freien ohne Sonnenschutz oder schützende Kleidung reicht aus, um erste Hautschäden zu verursachen.

Ein Sonnenbrand ist weit mehr als eine vorübergehende Hautreizung – er ist ein deutliches Warnsignal dafür, dass die Hautbarriere geschädigt wurde. In diesem Fall braucht die Haut feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkstoffe, die ihre natürlichen Regenerationsprozesse unterstützen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Haut vor der Sonne vorbereiten und nach dem Aufenthalt in der Sonne optimal pflegen. Ganz im Sinne der ganzheitlichen Bio-Hautpflege von Alteya Organics erfahren Sie, welche Produkte und pflanzlichen Extrakte sich besonders gut eignen und wie Sie sie optimal miteinander kombinieren.

Sonnenbedingte Hautrötung – eine natürliche Reaktion

Bei übermäßiger Sonneneinstrahlung wird die natürliche Schutzbarriere der Haut belastet. Die Hautrötung entsteht durch eine verstärkte Durchblutung der betroffenen Hautpartien – ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers, um den entstandenen Schaden zu begrenzen. Hinter dieser sichtbaren Reaktion laufen jedoch bereits Prozesse ab, lange bevor sich die Haut äußerlich verändert.

UVB-Strahlen dringen in die Epidermis – die äußerste Hautschicht – ein und schädigen die Haut auf zellulärer Ebene. Dadurch wird eine Kettenreaktion ausgelöst: Entzündungen, Brennen, erhöhte Empfindlichkeit und teilweise sogar Schmerzen. Häufig treten die Symptome nicht sofort auf, sondern entwickeln sich innerhalb von vier bis acht Stunden nach der Sonneneinstrahlung und erreichen ihren Höhepunkt nach 24 bis 36 Stunden.

Wichtig ist: Ein Sonnenbrand ist eine biologische Reaktion auf eine Verletzung – eine Schädigung von Zellen und Gewebe durch UV-Strahlung. Deshalb können die richtige Pflege und eine frühzeitige Behandlung in den ersten Stunden nach der Sonneneinstrahlung die Regeneration der Haut entscheidend unterstützen.

sonnenbedingte hautrötung eine natürliche Reaktion

Sonnenbedingte Hautrötung – eine natürliche Reaktion

Bei übermäßiger Sonneneinstrahlung wird die natürliche Schutzbarriere der Haut belastet. Die Hautrötung entsteht durch eine verstärkte Durchblutung der betroffenen Hautpartien – ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers, um den entstandenen Schaden zu begrenzen. Hinter dieser sichtbaren Reaktion laufen jedoch bereits Prozesse ab, lange bevor sich die Haut äußerlich verändert.

UVB-Strahlen dringen in die Epidermis – die äußerste Hautschicht – ein und schädigen die Haut auf zellulärer Ebene. Dadurch wird eine Kettenreaktion ausgelöst: Entzündungen, Brennen, erhöhte Empfindlichkeit und teilweise sogar Schmerzen. Häufig treten die Symptome nicht sofort auf, sondern entwickeln sich innerhalb von vier bis acht Stunden nach der Sonneneinstrahlung und erreichen ihren Höhepunkt nach 24 bis 36 Stunden.

Wichtig ist: Ein Sonnenbrand ist eine biologische Reaktion auf eine Verletzung – eine Schädigung von Zellen und Gewebe durch UV-Strahlung. Deshalb können die richtige Pflege und eine frühzeitige Behandlung in den ersten Stunden nach der Sonneneinstrahlung die Regeneration der Haut entscheidend unterstützen.

Schweregrade eines Sonnenbrands

Wie andere Verbrennungen wird auch ein Sonnenbrand nach dem Ausmaß der Hautschädigung eingeteilt. Entscheidend ist, wie tief die Schädigung reicht und welche Hautschichten betroffen sind – unabhängig davon, ob sie durch UVB-Strahlung, heiße Flüssigkeiten, Feuer oder Chemikalien verursacht wurde.

● Grad 1 – betrifft die oberste Hautschicht (Epidermis).

● Grad 2 – reicht bis in die Lederhaut (Dermis).

● Grad 3 – betrifft alle Hautschichten und kann auch das darunterliegende Gewebe schädigen.

Symptome

  • Grad 1 – Eine vergleichsweise leichte Verbrennung, bei der die Haut gerötet, schmerzhaft, sehr trocken und manchmal juckend ist. Dies ist der häufigste Schweregrad eines Sonnenbrands. Nach einigen Tagen beginnt sich die Epidermis stellenweise zu schälen – ein natürlicher Teil des Hauterneuerungsprozesses.
  • Grad 2 – Gekennzeichnet durch Blasenbildung, starke Schmerzen, Schwellungen und ein erhöhtes Infektionsrisiko.
  • Grad 3 – Die Haut erscheint wachsartig, gräulich oder verbrannt. Schmerzen bleiben häufig aus, da die Nervenenden geschädigt sind. Sonneneinstrahlung führt nur selten zu einer so schweren Schädigung – außer bei längerer Exposition unter extremen Bedingungen.

Wenn Sie es mit der Sonne übertrieben haben, bleibt die Reaktion der Haut manchmal nicht die einzige Folge. Symptome wie erhöhte Körpertemperatur, Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen können auf einen Hitzschlag hinweisen. In diesem Fall sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen.

Langfristige Folgen

Auch wenn die Symptome eines Sonnenbrands innerhalb weniger Tage abklingen, bleiben die Zellschäden bestehen und können langfristige Folgen haben. UV-Strahlung – insbesondere UVA- und UVB-Strahlen – verändert die DNA der Hautzellen, beeinträchtigt ihre Funktion und beschleunigt die Hautalterung.

Die häufigste Folge wiederholter Sonnenbrände ist die vorzeitige Hautalterung, auch als Photoalterung bezeichnet. UV-Strahlen bauen Kollagen- und Elastinfasern in der Dermis ab. Dadurch verliert die Haut an Elastizität, wird trockener und ihre Struktur wirkt rauer. Feine Linien, tiefere Falten und Pigmentflecken entwickeln sich schleichend und bleiben oft unbemerkt, bis sie im Gesicht, am Hals oder an den Händen sichtbar werden.

Doch das ist nicht die schwerwiegendste Folge. UV-Strahlung ist ein Risikofaktor für Hautkrebs. Bereits ein schwerer Sonnenbrand im Kindes- oder Jugendalter kann das Risiko erhöhen, Jahre später an einem Melanom zu erkranken. Dies gilt insbesondere für Menschen mit heller Haut, Muttermalen oder einer familiären Vorbelastung.

Wichtig ist zu wissen, dass sich Sonnenschäden im Laufe der Zeit summieren. Jeder weitere Sonnenbrand verstärkt bereits bestehende Hautschäden. Deshalb sind Vorbeugung und ein bewusster Umgang mit der Sonne wichtige Bestandteile einer langfristigen Hautpflege.

Vor dem Aufenthalt in der Sonne

Eine gute Hautpflege beginnt bereits, bevor Sie nach draußen gehen. Vorbeugung ist der beste Schutz vor den Folgen übermäßiger Sonneneinstrahlung. Noch besser ist es, die Haut mit möglichst sanften Formulierungen zu schützen, die ihre natürliche Hautbarriere unterstützen.

Die intensive Mittagssonne meiden und Schatten aufsuchen

Die UV-Strahlung ist zwischen 10:00 und 16:00 Uhr am stärksten. Selbst bei bewölktem Himmel dringen bis zu 80 % der UVA-Strahlen durch die Wolken. Um das Risiko von Hautschäden zu verringern, sollten Sie Aktivitäten im Freien möglichst außerhalb dieser Tageszeit planen und wann immer möglich den Schatten aufsuchen. Ebenso wichtig ist ein geeigneter Sonnenschutz – und zwar das ganze Jahr über, auch an bewölkten Tagen.

Schützende Kleidung und Accessoires

Breitkrempige Hüte schützen Kopf und Nacken, Sonnenbrillen mit UV-Schutz die empfindliche Augenpartie. Ebenso wichtig ist geeignete Kleidung. Wählen Sie leichte, dicht gewebte Stoffe mit langen Ärmeln und Hosenbeinen. Mittlerweile sind auch Textilien mit sogenanntem UPF (Ultraviolet Protection Factor) erhältlich – dem Pendant zum SPF bei Sonnenschutzprodukten. Kleidung mit einem UPF von 15 oder höher bietet einen zuverlässigen UV-Schutz bei längerem Aufenthalt in der Sonne.

Die Wahl der richtigen Sonnenschutzprodukte

Ein Breitband-Sonnenschutz mit einem LSF von 20 oder höher ist unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe. Einige chemische UV-Filter werden mit möglichen hormonellen Störungen, Lichtempfindlichkeit oder oxidativem Stress in der Haut bei Sonneneinstrahlung in Verbindung gebracht. Deshalb setzen immer mehr Dermatologen und Hersteller auf mineralische UV-Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid. Sie verbleiben auf der Hautoberfläche und wirken dort wie ein Schutzschild gegen UV-Strahlen.

Die Sonnenschutzprodukte für das Gesicht von Alteya Organics kombinieren mineralische UV-Filter mit wertvollen Pflanzenölen und eignen sich selbst für empfindliche Haut. Sie verstopfen die Poren nicht und enthalten keine reizenden Chemikalien.

Richtige Anwendung

Tragen Sie den Sonnenschutz 15 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf und erneuern Sie ihn alle zwei Stunden. Der Grund dafür ist, dass die UV-Filter durch UV-Strahlung an Wirksamkeit verlieren. Nach dem Schwimmen oder Schwitzen wird ein noch häufigeres Nachcremen empfohlen. Wichtig ist außerdem: Ein hoher Lichtschutzfaktor verlängert die Schutzdauer nicht, sondern sorgt bei richtiger Anwendung für einen höheren Schutz.

Aufbewahrung

Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit von Sonnenschutzformulierungen beeinträchtigen. Bewahren Sie die Produkte an einem schattigen Ort und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung oder hohen Temperaturen auf.

Was Sie vermeiden sollten

Einige Produkte wirken zwar besonders praktisch, bergen jedoch gewisse Risiken. Sonnenschutzsprays bedecken die Haut häufig nicht gleichmäßig – insbesondere bei Wind oder unsachgemäßer Anwendung. Dadurch können Hautpartien ungeschützt bleiben und das Risiko eines Sonnenbrands steigt. Außerdem besteht die Gefahr, Sprühnebel einzuatmen, was zu Reizungen der Atemwege führen kann.

Vermeiden Sie außerdem Sonnenschutzprodukte mit Vitamin A (Retinylpalmitat oder Retinol). Diese Inhaltsstoffe erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut und können Zellschäden beschleunigen.

Nicht empfohlen werden außerdem Kombinationsprodukte mit Insektenschutzmitteln. Da Sonnenschutz häufiger erneut aufgetragen werden muss, kann dies zu einer übermäßigen Exposition gegenüber Repellentien führen – insbesondere bei Kindern und Menschen mit empfindlicher Haut.

Besondere Pflege für die Kleinsten

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Deshalb sollten sie möglichst durch schützende Kleidung und den Aufenthalt im Schatten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Verwenden Sie bei Bedarf geeignete Sonnenschutzprodukte und bevorzugen Sie Formulierungen ohne Duftstoffe und mit einer möglichst einfachen Formulierung.

Hautregeneration nach der Sonne 

Auch ohne sichtbaren Sonnenbrand kann längere Sonneneinstrahlung die Haut stark beanspruchen und ihre natürliche Barrierefunktion beeinträchtigen. Das hydrolipidische Gleichgewicht wird gestört, freie Radikale entstehen und die Haut wird anfälliger für Reizungen. Deshalb ist die Regeneration der Haut nach der Sonne ebenso wichtig wie die richtige Vorbereitung auf den Aufenthalt in der Sonne.''

Sofortige Beruhigung durch Kühlung und Feuchtigkeit

Der erste Schritt besteht darin, die Haut gründlich zu kühlen.

Kühlung der betroffenen Hautpartien

Bei Brennen, Rötungen und Schmerzen empfiehlt sich das Kühlen der betroffenen Hautpartien mit kühlem, fließendem Wasser (kühl, aber nicht eiskalt). Geeignet sind kurze Duschen oder kühlende Umschläge, die alle 15 bis 20 Minuten angewendet werden, bis sich die Haut beruhigt hat.

Vermeiden Sie Seifen und parfümierte Produkte, da sie die Haut zusätzlich austrocknen und reizen können. Falls eine Reinigung erforderlich ist, verwenden Sie eine milde, feuchtigkeitsspendende Flüssigseife.

Sofortige Beruhigung durch Kühlung und Feuchtigkeit

Der erste Schritt besteht darin, die Haut gründlich zu kühlen.

Kühlung der betroffenen Hautpartien

Bei Brennen, Rötungen und Schmerzen empfiehlt sich das Kühlen der betroffenen Hautpartien mit kühlem, fließendem Wasser (kühl, aber nicht eiskalt). Geeignet sind kurze Duschen oder kühlende Umschläge, die alle 15 bis 20 Minuten angewendet werden, bis sich die Haut beruhigt hat.

Vermeiden Sie Seifen und parfümierte Produkte, da sie die Haut zusätzlich austrocknen und reizen können. Falls eine Reinigung erforderlich ist, verwenden Sie eine milde, feuchtigkeitsspendende Flüssigseife.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Ein Sonnenbrand beeinträchtigt den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Um den Regenerationsprozess zu unterstützen, benötigt der Körper zusätzliche Flüssigkeit. Trinken Sie ausreichend Wasser und greifen Sie zu wasserreichen Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse. Auch elektrolythaltige Getränke können dazu beitragen, den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten.

Regeneration der Haut nach einem Sonnenbrand mit natürlichen Inhaltsstoffen

Vorbeugung ist selbstverständlich die beste Behandlung. Doch womit lässt sich die Haut nach einem Sonnenbrand am besten pflegen?

Aloe Vera

Aloe-Vera-Gel gehört zu den beliebtesten Mitteln bei Sonnenbrand – und das nicht ohne Grund. Der Pflanzenextrakt wirkt beruhigend und feuchtigkeitsspendend, unterstützt die Regeneration der Haut, lindert Entzündungen und Juckreiz und bildet einen schützenden Film auf den betroffenen Hautpartien. Verwenden Sie möglichst reines Aloe-Vera-Gel ohne zugesetzte Duft- oder Farbstoffe.

Blütenwässer

Blütenwässer eignen sich hervorragend als erste Pflege nach dem Sonnenbad – insbesondere bei empfindlicher oder gereizter Haut. Kamillenwasser besitzt ausgeprägte entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften und eignet sich besonders bei Juckreiz und Rötungen. Lavendelhydrolat wirkt kühlend und beruhigend und unterstützt die Regeneration der Epidermis. Bio-Rosenwasser spendet leichte Feuchtigkeit und lindert Spannungsgefühle. Alle drei Blütenwässer können einzeln oder in Kombination mit Pflanzenölen verwendet werden. Für einen zusätzlichen Kühleffekt empfiehlt es sich, sie im Kühlschrank aufzubewahren.

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl besitzt starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Es wirkt beruhigend, lindert Schmerzen und unterstützt die Regeneration gereizter Haut. Verdünnt mit pflegenden Basisölen oder als Bestandteil hausgemachter Rezepturen zur Hautberuhigung lässt es sich vielseitig anwenden.

Weitere ätherische Öle

Lavendelöl ist zwar das bekannteste ätherische Öl zur Pflege der Haut nach dem Sonnenbad, doch auch andere ätherische Öle eignen sich bei Hautbeschwerden nach dem Aufenthalt in der Sonne. Pfefferminzöl sorgt für einen kühlenden Effekt und kann das Brennen lindern. Es sollte in einer Konzentration von 0,5–1 % mit einem Basisöl verdünnt werden. Teebaumöl besitzt antiseptische und antimikrobielle Eigenschaften und kann bei einem erhöhten Infektionsrisiko kleinerer Hautverletzungen hilfreich sein. Kamillenöl (Römische oder Deutsche Kamille) eignet sich besonders für empfindliche Haut, da es beruhigend wirkt und Entzündungsprozesse reduziert. Alle ätherischen Öle dürfen ausschließlich verdünnt angewendet werden.

Kokosöl

Kokosöl ist reich an Fettsäuren und unterstützt die Regeneration der Epidermis nach einem Sonnenbrand. Es spendet Feuchtigkeit, macht die Haut geschmeidig und unterstützt ihre natürliche Barrierefunktion. Wichtig ist, dass Basisöle erst aufgetragen werden, wenn das Hitzegefühl vollständig abgeklungen ist, da sie die Restwärme in der Haut einschließen und die Beschwerden verstärken können.

Ringelblumenöl

Ringelblumenöl ist ein traditionelles Mittel zur Pflege gereizter und geschädigter Haut. Es eignet sich bei Rötungen, Juckreiz und Schuppung nach dem Sonnenbad. Reich an Flavonoiden und Antioxidantien unterstützt es den natürlichen Regenerationsprozess der Haut. Es kann pur oder als Basisöl zum Verdünnen ätherischer Öle verwendet werden.

Hagebuttenöl

Hagebuttenöl hat viele Anwendungen – eine davon ist die Regeneration der Haut nach dem Aufenthalt in der Sonne. Der Pflanzenextrakt ist reich an Retinoiden, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Antioxidantien, die die Zellregeneration unterstützen und die Elastizität der Haut verbessern. Darüber hinaus fördert er die Kollagensynthese und unterstützt die Regeneration oberflächlicher Narben und Hautflecken. Wie andere Basisöle sollte auch Hagebuttenöl erst auf die Haut aufgetragen werden, wenn sie vollständig abgekühlt ist und die Entzündung nach dem Sonnenbrand abgeklungen ist.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand – Was tun bei Blasen und schälender Haut?

Bei oberflächlichen Verbrennungen – insbesondere nach einem Sonnenbrand – durchläuft die Haut einen natürlichen Regenerationsprozess, zu dem zunächst die Bildung von Blasen und später das Abschälen der Haut gehören. Dabei handelt es sich um eine natürliche Schutzreaktion: Blasen bilden eine schützende Barriere gegen Infektionen und bewahren die Feuchtigkeit, die für die Heilung benötigt wird. Öffnen Sie die Blasen daher nicht, kratzen Sie nicht daran und entfernen Sie sich lösende Haut nicht gewaltsam. Dadurch wird die Regeneration verzögert und das Risiko einer Narbenbildung erhöht.

Bei der Pflege zu Hause sollte der Fokus auf einer sauberen, gekühlten und gut mit Feuchtigkeit versorgten Haut liegen. Verwenden Sie Blütenwässer, Aloe-Vera-Produkte oder leichte Pflanzenöle mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Tragen Sie die Produkte vorsichtig und ohne Reiben auf und vermeiden Sie aggressive Texturen sowie parfümierte Produkte.

Was Sie vermeiden sollten – für eine gesunde Haut

Einige Cremes und Gele zur Linderung von Hautbeschwerden sind bei sonnenbedingten Hautverbrennungen nicht geeignet. Vermeiden Sie Produkte mit Benzocain oder Lidocain – lokal betäubende Wirkstoffe, die allergische Reaktionen und Hautreizungen hervorrufen und die Hautbarriere beeinträchtigen können. Auch Formulierungen mit Alkohol, starken Säuren oder synthetischen Duftstoffen sind nicht empfehlenswert. Je einfacher die Formulierung, desto besser für die geschädigte Haut.

Wann ist ärztliche Hilfe erforderlich?

Hausmittel und natürliche Pflege können bei oberflächlichen Hautschäden sehr wirksam sein. Bei einem schweren Sonnenbrand ist jedoch schnelles Handeln gefragt. Wenn die Beschwerden über die üblichen Rötungen und Hautreizungen hinausgehen, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Anzeichen für einen schweren Sonnenbrand sind unter anderem:

  • Fieber über 39,4 °C
  • Erbrechen
  • Schüttelfrost
  • Verwirrtheit
  • Ohnmacht
  • Anzeichen einer Dehydrierung, wie trockene Lippen, starker Durst, vermindertes Wasserlassen, eingefallene Augen oder Müdigkeit
  • kalte oder feuchte Haut

Achten Sie außerdem auf Anzeichen einer Infektion, wie Schwellungen, Eiter, starke Rötungen oder Schmerzen, die mit der Zeit zunehmen.

Suchen Sie ebenfalls ärztliche Hilfe auf, wenn der Sonnenbrand großflächige Hautbereiche, das Gesicht, die Handflächen, die Fußsohlen oder den Genitalbereich betrifft. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. In diesen Fällen reicht eine Behandlung zu Hause nicht aus – eine ärztliche Untersuchung ist erforderlich.

Die Hautpflege bei Sonneneinstrahlung endet nicht mit dem Auftragen eines Sonnenschutzmittels. Sie beginnt mit der Vorbeugung und setzt sich mit einer gezielten Regeneration sowie der richtigen Bio-Hautpflege fort. Damit die Haut gesund, elastisch und geschützt bleibt, braucht sie Unterstützung vor, während und nach dem Kontakt mit UV-Strahlung. Die Sonne ist eine Quelle des Lebens – doch sie verlangt einen verantwortungsvollen Umgang. Wer seine Haut bewusst schützt und pflegt, trägt dazu bei, ihre natürliche Gesundheit und Ausstrahlung langfristig zu erhalten.

 

Artikel: Sonnenschutz & After-Sun: Richtige Hautpflege vor und nach der Sonne

Sonnenschutz & After-Sun: Richtige Hautpflege vor und nach der Sonne

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