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Wie wird ätherisches Lavendelöl verwendet?

Ätherisches Lavendelöl ist eines der am besten erforschten und am häufigsten verwendeten ätherischen Öle der Welt. Es ist bekannt für seinen beruhigenden Duft, der sich positiv auf Schlaf und Angstzustände auswirkt. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Lavendel eine wertvolle Unterstützung bei der Pflege verschiedener Hautprobleme sein kann. Deshalb findet Lavendelöl Anwendung in der Aromatherapie, der Dermatologie und sogar in manchen klinischen Bereichen.

Mit dem wachsenden Interesse an pflanzlichen Extrakten für Gesundheit und Schönheit wird Lavendelöl zunehmend fester Bestandteil vieler Hausapotheken. Ob im Diffuser, direkt auf der Haut oder als Zutat in einem hausgemachten Kosmetikrezept – es bietet ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.

Ätherisches Lavendelöl

Was ist ätherisches Lavendelöl?

Ätherisches Lavendelöl wird meist aus den Blüten der Pflanze Lavandula angustifolia gewonnen. Es ist bekannt für seinen milden, floralen Duft und seine vielfältigen bioaktiven Verbindungen. Die bedeutendsten Bestandteile sind Linalool und Linalylacetat – Monoterpene, denen ein Teil der beruhigenden, antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften zugeschrieben wird.

Lavendelarten – Lavandula angustifolia und Lavandin

Das klassische ätherische Öl wird aus Lavandula angustifolia gewonnen, oft als „echter Lavendel“ bezeichnet. Eine weitere verbreitete Art ist der Lavandin, eine Hybride aus L. angustifolia und L. latifolia. Lavandinöl enthält höhere Mengen an Kampfer, was ihm einen schärferen Duft und andere Eigenschaften verleiht. In der Kosmetik und Aromatherapie wird am häufigsten L. angustifolia verwendet, dem eine bessere Verträglichkeit und eine entspannende Wirkung zugeschrieben werden.

Chemisches Profil

Die chemische Zusammensetzung von Lavendelöl umfasst:

• Linalool (25–38 %) – wird mit einer anxiolytischen (angstlösenden) und antimikrobiellen Wirkung in Verbindung gebracht.

• Linalylacetat (25–45 %) – trägt zur beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem bei.

• Weitere Komponenten: 1,8-Cineol, Kampfer, Terpinen-4-ol und β-Ocimen.

Das Verhältnis dieser Bestandteile hängt von der Sorte, den Anbaubedingungen und der Destillationsmethode ab. Deshalb können verschiedene Lavendelöle in ihrer Wirksamkeit und ihrem Duft variieren.

Ätherisches Öl, Absolue und CO₂-Extrakt

Es ist wichtig, zwischen den verschiedenen Lavendelextrakten zu unterscheiden:

• Ätherisches Öl – wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen.

• Absolue – wird mithilfe von Lösungsmitteln extrahiert und hat ein reichhaltigeres Duftprofil, kann jedoch Lösungsmittelrückstände enthalten.

• CO₂-Extrakt – wird durch überkritisches Kohlendioxid gewonnen und bewahrt ein breiteres Spektrum an flüchtigen und nichtflüchtigen Verbindungen.

In der Aromatherapie und in medizinischen Anwendungen wird am häufigsten das ätherische Öl aus L. angustifolia verwendet, da es am besten erforscht ist und über ein etabliertes Sicherheitsprofil verfügt.

Wie wird ätherisches Lavendelöl hergestellt?

Ätherisches Lavendelöl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen – eine klassische Methode, die seit Jahrhunderten in der Aromatherapie und Parfümerie verwendet wird. Der Prozess ist relativ einfach zu verstehen, erfordert jedoch große Präzision, um ein Öl von hoher Qualität zu erhalten.

Zunächst werden frische Lavendelblüten zu dem Zeitpunkt geerntet, an dem der Gehalt an Duftstoffen am höchsten ist (zur Mittagszeit, während der vollen Blüte). Anschließend werden die Pflanzen in einen speziellen Behälter gegeben, durch den Wasserdampf geleitet wird. Unter der Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeit lösen sich die flüchtigen Verbindungen (Linalool, Linalylacetat und weitere Terpene) aus dem Pflanzengewebe.

Der Dampf gelangt zusammen mit den Duftmolekülen durch einen Kühler, wo er zu Flüssigkeit kondensiert. So entsteht eine Mischung aus zwei Phasen – ätherisches Öl und Blütenwasser (Hydrolat). Das Öl setzt sich aufgrund seiner geringeren Dichte an der Oberfläche ab. Auch die Wasserphase ist ein wertvolles Produkt – Lavendelwasser findet Anwendung in der Hautpflege, der Aromatherapie und sogar in der Küche.

Die Qualität des ätherischen Öls hängt maßgeblich von folgenden Faktoren ab:

• der Lavendelsorte – verschiedene Arten und Hybriden enthalten unterschiedliche Verhältnisse der aktiven Bestandteile;

• dem Anbauort (dem sogenannten Terroir) – Boden, Klima und Höhenlage beeinflussen das Duftprofil;

• dem Erntezeitpunkt – eine frühe oder späte Ernte kann die Konzentration der aktiven Bestandteile verändern.

Moderne Hersteller, einschließlich bulgarischer Betriebe, folgen internationalen Qualitätsstandards (ISO) und führen häufig Laboranalysen mittels GC/MS (Gaschromatographie-Massenspektrometrie) durch. Diese Untersuchungen gewährleisten die Reinheit und Qualität des Öls.

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Vorteile und Anwendungen von Lavendelöl

Nervensystem – Stress, Angst und Schlaf

Der Duft von ätherischem Lavendelöl ist bekannt für seine beruhigende Wirkung. Viele Menschen nutzen abends einen Diffuser für ätherische Öle, um eine entspannende Atmosphäre vor dem Schlafengehen zu schaffen. Andere geben einige Tropfen auf ein Wattepad auf dem Nachttisch, da dies bei den meisten Menschen das Einschlafen erleichtert und beim Stressabbau hilft.

Wissenschaftliche Daten bestätigen diese Beobachtungen aus der Praxis. Ein systematischer Review aus dem Jahr 2022 stellt fest, dass Aromatherapie mit ätherischem Lavendelöl mit einer deutlichen Verbesserung der Schlafqualität bei Menschen mit leichten Schlafstörungen verbunden ist (3). In einer klinischen Studie an Patienten auf der Intensivstation führte das Einatmen von Lavendelduft zu einer besseren Schlafqualität und niedrigeren Angstwerten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (7).

Weitere Studien untersuchen die aktiven Komponenten in Lavendelöl. Sie zeigen, dass Linalool eine anxiolytische Wirkung (Reduktion von Angst) sowie eine stabilisierende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System aufweist, was seine Wirkung auf das Nervensystem erklärt (6). Diese Ergebnisse bestätigen, dass Lavendelöl als natürliches Mittel zur Entspannung und für besseren Schlaf genutzt werden kann.

Haut – Akne, Dermatitis und Verbrennungen
Ätherisches Lavendelöl findet auch in der Hautpflege Anwendung. Dank seiner antimikrobiellen und beruhigenden Eigenschaften kann es verdünnt in einem Basisöl (zum Beispiel Kokosöl oder Jojobaöl) angewendet werden, um die Regeneration gereizter oder unreiner Haut zu unterstützen. Bei leichten Sonnenbränden oder kleineren Hautreizungen können einige Tropfen Lavendelöl, gemischt mit einem Basisöl, Linderung bringen und die Heilung beschleunigen.

Wissenschaftliche Daten stützen diese Anwendungen. Laboruntersuchungen zeigen, dass Lavendelöl eine antimikrobielle Wirkung gegen zahlreiche Bakterien und Pilze besitzt (2). Deshalb findet man es in der Zusammensetzung von Anti-Akne-Produkten. Darüber hinaus haben die aktiven Komponenten Linalool und Linalylacetat eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung, was die positive Wirkung bei gereizter Haut erklären könnte (9).

Es gibt auch Hinweise auf eine positive Wirkung bei der Wundheilung. In einer Tierstudie stimulierte die topische Anwendung von Lavendelöl die Kollagensynthese und beschleunigte den Prozess der Epithelisierung – ein Schlüsselfaktor bei der Hautregeneration (10). Dies unterstützt die Annahme, dass das Öl bei kleinen Verbrennungen, Schürfwunden oder Hautreizungen hilfreich sein kann.

Wichtig!

• Tragen Sie niemals unverdünntes Öl direkt auf großen Hautflächen auf. Verdünnen Sie es stets.

• Machen Sie bei der ersten Anwendung einen Test an einer kleinen Hautstelle, um unerwünschte Reaktionen zu vermeiden.

Wenden Sie sich bei ernsthaften Verbrennungen oder infizierten Wunden an medizinisches Fachpersonal – ätherische Öle können nur eine ergänzende Pflege darstellen

Schmerzen und Muskelverspannungen

Eine Massage mit einigen Tropfen ätherischem Lavendelöl, verdünnt in einem Basisöl, ist eine bewährte Methode, um Verspannungen zu lösen. Sie reduziert nicht nur das Unbehagen, sondern vermittelt auch ein Gefühl von Wärme und Entspannung – besonders nach dem Training oder bei Rücken- und Schulterschmerzen durch langes Sitzen.

Die Vorteile beschränken sich nicht nur auf ein subjektives Empfinden oder einen Placebo-Effekt. Eine klinische Studie an Frauen nach gynäkologischen Operationen stellte fest, dass eine Massage mit Lavendelöl zu spürbar niedrigeren Schmerzwerten führte als in der Kontrollgruppe (8). Ähnliche Ergebnisse zeigt eine Studie aus dem Iran – allein das Einatmen des Lavendeldufts linderte Schulterschmerzen nach einer laparoskopischen Gallenblasenentfernung (5).

Eine breiter angelegte Metaanalyse, die verschiedene muskuloskelettale Beschwerden umfasst, kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass die topische Anwendung ätherischer Öle – einschließlich Lavendel – eine wirksame Ergänzung zur Standardtherapie sein kann (1).

Die praktischste Anwendung für zu Hause ist die Massage. Mischen Sie 3–4 Tropfen Lavendelöl mit etwa 10 ml Basisöl (z. B. Jojobaöl) und massieren Sie die Mischung vorsichtig in die verspannte Zone ein. So verbinden Sie die mechanische Wirkung der Massage mit der beruhigenden Wirkung des Dufts.

Atemwegskomfort – Inhalation und Dampfinhalation

Ätherisches Lavendelöl wird oft in häuslichen Ritualen für leichteres und ruhigeres Atmen eingesetzt. Die einfachste Variante ist der Diffuser – geben Sie einige Tropfen in etwas Wasser und lassen Sie den Duft den Raum erfüllen. Ein weiterer Ansatz ist die Dampfinhalation – geben Sie 2–3 Tropfen in eine Schüssel mit heißem Wasser und atmen Sie den Dampf vorsichtig einige Minuten lang ein. Viele Menschen berichten, dass sie so eine entspannende Wirkung und eine Reduktion der Spannung in den oberen Atemwegen spüren.

Ein interessantes experimentelles Modell zeigt, dass das Einatmen von Lavendelöl bei Mäusen mit allergischem Asthma die Entzündung der Atemwege unterdrückt und die übermäßige Schleimsekretion reduziert (11). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Teil der beruhigenden Wirkung auf die Atmung auf aktive Verbindungen wie Linalool zurückzuführen sein könnte, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen (9).

Es ist wichtig zu betonen, dass Lavendelöl kein Medikament gegen Atemwegserkrankungen ist. Wird es jedoch zu Hause maßvoll eingesetzt – im Diffuser oder als kurze Inhalation –, kann es zu einem Gefühl von leichterem Atmen und Ruhe beitragen.

Repellent-Eigenschaften – Mücken, Flöhe, Motten

Lavendelöl gehört zu den wirksamsten Ölen gegen Mücken, Motten und Flöhe. Auch wenn es nicht so wirkungsvoll ist wie Citronella-Extrakt, ist es eine hervorragende Ergänzung für selbstgemachte Repellents.

Um Ihre Lieblingsstücke aus Wolle vor Motten zu schützen, geben Sie einige Tropfen ätherisches Lavendelöl in eine Sprühflasche mit Wasser, schütteln Sie gut und besprühen Sie die Kleidung. Auch einige Tropfen Öl auf einer im Kleiderschrank aufgehängten Pappkarte können hervorragende Dienste leisten.

Haar und Kopfhaut – unterstützende Pflege bei Alopezie

Lavendelöl wird häufig Massagemischungen für die Kopfhaut hinzugefügt, da man annimmt, dass es das Haarwachstum stimuliert. Eine kleine klinische Studie zeigt, dass eine Kombination ätherischer Öle, darunter Lavendel, bei täglicher Anwendung auf der Kopfhaut zu einer Verbesserung bei Patienten mit Alopecia areata führt (4).

Auch wenn die Datenlage begrenzt ist und die Wirkung nicht bei allen Formen von Haarausfall nachgewiesen ist, kann eine regelmäßige Massage mit verdünntem Lavendelöl die Durchblutung verbessern und das Gefühl einer gesunden Kopfhaut fördern. Wichtig ist, es stets verdünnt zu verwenden, zum Beispiel in Jojobaöl oder Traubenkernöl (4), um Reizungen zu vermeiden.

vorteile und anwendungen von lavendelöl alteya organics

Anwendungsmöglichkeiten von Lavendelöl

Aromatherapie zu Hause

Der einfachste Weg, von den wohltuenden Eigenschaften des Lavendels zu profitieren, ist ein Diffuser für ätherische Öle. Geben Sie einige Tropfen Lavendelöl in Wasser, schalten Sie das Gerät ein und lassen Sie den Duft den Raum erfüllen. So schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre, die den Schlaf unterstützt und Spannungen reduziert. Sie können sich auch einen hausgemachten Aromaspray herstellen und Ihr Kissen vor dem Schlafengehen damit besprühen, für einen besseren Schlaf.

Lokale Anwendung

Für die direkte Anwendung ist es wichtig, das Öl stets in einem Basisöl wie Jojoba- oder Traubenkernöl zu verdünnen. Die sichere Konzentration für Erwachsene liegt bei etwa 2 % (etwa 6 Tropfen ätherisches Öl auf 10 ml Basisöl). So kann es auf leicht gereizter Haut oder für eine entspannende Massage angewendet werden. Verdünntes Lavendelöl kann auch zur Pflege unreiner Gesichtshaut verwendet werden.

Kompressen, Bad, Massage

Geben Sie zu einer warmen oder kalten Kompresse 2–3 Tropfen Lavendelöl, die vorher in einer geeigneten Basis gelöst wurden. Für ein aromatisches Bad können Sie einige Tropfen ätherisches Öl zu 2–3 Esslöffeln grobem Salz geben, das Sie im Wasser auflösen. Für eine Massage – massieren Sie eine Mischung aus 3–4 Tropfen Lavendel in 10 ml Basisöl sanft in verspannte Muskeln oder die Kopfhaut ein.

Sicherheit, Kontraindikationen und unerwünschte Reaktionen

Lavendelöl gilt als eines der vergleichsweise sicheren ätherischen Öle, hat jedoch auch seine Besonderheiten. Es enthält das natürliche Allergen Linalool, das bei Oxidation Reizungen verursachen kann. Deshalb ist es ratsam, vor der Anwendung stets einen Verträglichkeitstest durchzuführen und ein hochwertiges, richtig gelagertes Öl zu verwenden. Es ist nicht phototoxisch, erhöht also nicht das Risiko bei Sonneneinstrahlung.

Die orale Anwendung wird ohne Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal nicht empfohlen. Obwohl es standardisierte Kapseln mit nachgewiesener Wirkung bei Angstzuständen gibt, sollte jede innere Anwendung eines ätherischen Öls unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Einige Veröffentlichungen werfen die Frage nach endokrinen Effekten des ätherischen Öls auf – es wurden seltene Fälle von vorübergehender Gynäkomastie bei Kindern beschrieben (Henley). Die Daten sind begrenzt und widersprüchlich, erinnern jedoch daran, dass bei längerer Anwendung Vorsicht geboten ist. Außerdem kann das Öl die Schläfrigkeit verstärken und mit Beruhigungsmitteln interagieren, weshalb Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Schwangere vor der Anwendung einen Arzt konsultieren sollten.

Wie wird Lavendelöl verdünnt?

Für die tägliche Hautpflege halten Sie sich an niedrige Konzentrationen: etwa 1–2 % für den Körper (das heißt 2–4 Tropfen Lavendel auf 10 ml Basisöl) und 0,5–1 % (1–2 Tropfen Lavendelöl auf 10 ml Basisöl) für Gesicht/empfindliche Haut. Höhere Konzentrationen erhöhen das Risiko von Reizungen. Testen Sie die Verträglichkeit stets vorab und stellen Sie die Anwendung bei einer Reaktion ein.

Kann es bei Kindern und Schwangeren verwendet werden?

Während Schwangerschaft und Stillzeit erfordert die Anwendung von Lavendelöl besondere Vorsicht. Die Datenlage ist begrenzt, daher raten Expertenempfehlungen von einer regelmäßigen lokalen oder oralen Anwendung ab. Möchten Sie dennoch Lavendel verwenden, ist Aromatherapie über einen Diffuser die sicherste Variante – konsultieren Sie vorab einen Arzt oder eine Hebamme.

Für Säuglinge und Kinder gilt grundsätzlich, stets niedrige Konzentrationen und nur verdünntes Öl zu verwenden. Für kleine Kinder ist die Aromatherapie durch Diffusion besser geeignet als das Auftragen auf die Haut. Es gibt seltene Fälle, in denen eine hormonähnliche Wirkung berichtet wurde. Konsultieren Sie deshalb vor der Anwendung einen Kinderarzt.

Wie lässt sich Lavendelöl kombinieren?

Lavendelöl lässt sich gut mit anderen ätherischen Ölen kombinieren. Mit Teebaumöl wird es bei unreiner Haut eingesetzt, mit Minze sorgt es für ein Frischegefühl und erleichtert das Atmen, und mit Rosmarinöl eignet es sich für Massagen bei Muskel- oder Kopfhautverspannungen. Lassen Sie sich beim Mischen mit anderen Zutaten nicht nur von den positiven Eigenschaften des Rezepts leiten, sondern auch vom Duft. Wichtig ist, dass er Ihnen gefällt – das macht die Anwendung der Öle noch angenehmer.

Ätherisches Lavendelöl ist gut erforscht und findet Anwendung von der Aromatherapie für besseren Schlaf bis zur Hautpflege und der Linderung muskulärer Beschwerden. Es kann Vorteile bieten, wenn es maßvoll und kompetent eingesetzt wird.

Es ist wichtig zu bedenken, dass kein pflanzlicher Extrakt eine universelle Lösung ist und selbst natürliche Produkte mit Verständnis und Vorsicht angewendet werden sollten. Mit einem informierten Umgang kann Lavendelöl eine wertvolle Unterstützung für Wohlbefinden und Hautpflege sein.

Quellen:

  1. Bakó, E. et al. (2023) “Efficacy of topical essential oils in musculoskeletal disorders: Systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials,” Pharmaceuticals (Basel, Switzerland), 16(2), p. 144. Available at: https://doi.org/10.3390/ph16020144.
  2. Cavanagh, H.M.A. and Wilkinson, J.M. (2002) “Biological activities of lavender essential oil,” Phytotherapy research: PTR, 16(4), pp. 301–308. Available at: https://doi.org/10.1002/ptr.1103.
  3. Chen, T.-Y. et al. (2022) “The effect of lavender on sleep quality in individuals without insomnia: A systematic review: A systematic review,” Holistic nursing practice, 36(4), pp. 223–231. Available at: https://doi.org/10.1097/HNP.0000000000000528.
  4. Hay, I.C., Jamieson, M. and Ormerod, A.D. (1998) “Randomized trial of aromatherapy. Successful treatment for alopecia areata,” Archives of dermatology, 134(11), pp. 1349–1352. Available at: https://doi.org/10.1001/archderm.134.11.1349.
  5. Hajati, N., Amini Rarani, S. and Ghadami, A., 2022. The effect of lavender oil aromatherapy on the shoulder-tip pain after laparoscopic cholecystectomy: A randomized controlled trial. Nursing and Midwifery Studies, 11(2), pp.118–122. doi:10.4103/nms.nms_106_21
  6. Her, J. and Cho, M.-K. (2021) “Effect of aromatherapy on sleep quality of adults and elderly people: A systematic literature review and meta-analysis,” Complementary therapies in medicine, 60(102739), p. 102739. Available at: https://doi.org/10.1016/j.ctim.2021.102739.
  7. Karadag, E. et al. (2017) “Effects of aromatherapy on sleep quality and anxiety of patients: Effects of aromatherapy on sleep quality and anxiety of patients,” Nursing in critical care, 22(2), pp. 105–112. Available at: https://doi.org/10.1111/nicc.12198.
  8. Mizrak Sahin, B. et al. (2021) “Effect of massage with lavender oil on postoperative pain level of patients who underwent gynecologic surgery: A randomized, placebo-controlled study: A randomized, placebo-controlled study,” Holistic nursing practice, 35(4), pp. 221–229. Available at: https://doi.org/10.1097/HNP.0000000000000400.
  9. Peana, A.T. et al. (2002) “Anti-inflammatory activity of linalool and linalyl acetate constituents of essential oils,” Phytomedicine: international journal of phytotherapy and phytopharmacology, 9(8), pp. 721–726. Available at: https://doi.org/10.1078/094471102321621322.
  10. Samuelson, R. et al. (2020) “The effects of lavender essential oil on wound healing: A review of the current evidence,” Journal of alternative and complementary medicine (New York, N.Y.), 26(8), pp. 680–690. Available at: https://doi.org/10.1089/acm.2019.0286.
  11. Ueno-Iio, T. et al. (2014) “Lavender essential oil inhalation suppresses allergic airway inflammation and mucous cell hyperplasia in a murine model of asthma,” Life sciences, 108(2), pp. 109–115. Available at: https://doi.org/10.1016/j.lfs.2014.05.018.

Artikel: Wie wird ätherisches Lavendelöl verwendet?

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